KINO BEI TISCH

Ein Kino der Superlative hat Regisseur Emmanuel Courcol mit diesem Film geschaffen: eine Geschichte, die sowohl im Kleinen als auch im Großen, im Privaten wie im Politischen überwältigt, berührt und vor allem unterhält.

Thibaut ist ein berühmter Dirigent, der die Konzertsäle der ganzen Welt bereist. In der Mitte seines Lebens erfährt er, dass er adoptiert wurde und dass er auch einen jüngeren Bruder hat, Jimmy, der in einer Schulküche arbeitet und Posaune in der Blaskapelle einer Arbeiterstadt spielt. Die beiden Brüder könnten unterschiedlicher nicht sein. Nur in einer Sache sind sie sich einig: ihrer Liebe zur Musik. Thibaut ist beeindruckt vom musikalischen Talent seines Bruders. Er will die Ungerechtigkeit ihres Schicksals begleichen, seinem Bruder die eine Chance geben, die er nie hatte: sein Talent zu entfalten, seinem Herzen zu folgen und mit dem kleinen Orchester einen nationalen Wettbewerb zu gewinnen. Jimmy beginnt, von einem ganz anderen Leben zu träumen…

Benjamin Lavernhe (Birnenkuchen mit Lavendel) und Pierre Lottin (Ein Triumph) sind brillant in dieser großen filmischen Erzählung von zwei Männern, die Brüder werden, und erst dadurch die Welt verstehen.

KINO BEI TISCH

Zu Weihnachten hat Carole Lamarre (Noémie Lvovsky) alle Hände voll zu tun. Als Bürgermeisterin einer kleinen französischen Gemeinde packt sie mit an und hilft den Einwohnern bei den Festlichkeiten. Zu Hause rotiert bereits Caroles Ehemann Alain (Didier Bourdon), damit auch die Zusammenkunft der eigenen Familie so besinnlich wie nur möglich wird. Doch als die Kinder auftauchen, steht der weihnachtliche Frieden auf der Kippe. Denn die haben mittlerweile eigene Werte, die sich immer weniger mit den zunehmend aus der Zeit fallenden der Eltern übereinbringen lassen können. Und das sorgt noch nicht mal für den größten Aufreger des Abends…

UBBZ

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