DER KÖNIG DER FISCHER

Kinoabend in Bad Zell

KÖNIG DER FISCHER

Regie: Terry Gilliam 1991

23.01.2015, 20.00 Uhr

Gasthaus Populorum

Eintritt frei!

Ein ehemals gefeierter, dann gefeuerter Radiomoderator und ein Obdachloser mit trauriger Vergangenheit, die auf schicksalshafte Weise miteinander verbunden sind, werden zu Freunden. Modernes Großstadtmärchen von Terry Gilliam.

Vor drei Jahren hat eine unbedarfte Äußerung des Radio-Stars Jack (Jeff Bridges) einen Amokläufer zu einem Blutbad animiert – mit der Karriere war es vorbei. Nun denkt der lebensmüde Zyniker daran, sein Leben zu beenden, als er dem Obdachlosen Parry (Robin Williams) begegnet. Seit dessen Frau bei eben jenem Vorfall ums Leben kam, hat er sich in eine von Rittern bevölkerte Fantasiewelt geflüchtet und ist auf der Suche nach dem heiligen Gral. Jack wittert die Chance, seine Schuld ein wenig abzutragen .

Jeff Bridges und Robin Williams glänzen als tragisch, komische Helden in diesem fantastischen Großstadtmärchen von Ex-„Monty Python“ Terry Gillam.

 

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WEIHNACHTSKINO 23.12.2014

Färberwirt Bad Zell

Eintritt frei!

17:30 – „Pipi Langstrumpf“

19:30 – „Zimt und Koriander“

Komödie. Griechenland, Türkei 2003

Spice up your life. Berückend würzige griechisch-türkische Komödie über das Geheimnis, wie man aus dem Eintopf des Lebens sein persönliches Luxusmenü zaubert.

Opa Vassilis (Tassos Bandis), der in Istanbuls griechischem Viertel lebt, hat das richtige Gefühl für Geschmack – in jeder Hinsicht. Für ihn ist Essen weit mehr als Nahrungsaufnahme, es ist eine ganze Philosophie, die alle Bereiche des Lebens beherrscht. Vassilis hat für alle Eventualitäten das richtige Rezept, und wenn etwas nicht stimmt, weiß er genau, welche Ingredienzen fehlen.
Sein Enkel Fanis (George Corraface) ist in dieser wunderbaren Welt der Gerüche, Gewürze und Geschmäcker aufgewachsen. Mittlerweile ist er ein erwachsener Mann, arbeitet als Astrophysiker und lebt in Griechenland. Als sein Großvater erkrankt, macht sich Fanis auf die Reise in seine Vergangenheit. Und hier findet er nicht nur lange verloren geglaubte Genüsse wieder, sondern auch Liebe und Schmerz – denn die Begegnung mit seiner früheren Freundin Saime konfrontiert Fanis sowohl mit zwischenmenschlichem Glück als auch mit dem immer noch nicht gelösten Konflikt zwischen Griechen und Türken, der Fanis’ und Saimes junges Glück einst jäh zerrissen hat. Und wieder aufgewärmte Gefühle sind bekanntlich unberechenbar: Entweder werden sie bitter, oder sie entwickeln im neuen Feuer erst ihren ganz besonderen Geschmack.

Regie: Tassos Boulmetis
Mit: Ieroklis Michaeilidis, Georges Corraface

 

27,5% der Gemeinde-Finanzkraft fließt an den Sozialhilfeverband

2014 liefert Bad Zell rund 673.000.-€ an den Sozialhilfeverband Freistadt ab. Für das Jahr 2015 erhöht sich der Jahresbeitrag der Gemeinde Bad Zell auf 720.000.-€. Trotz steigender Gemeindebeiträge kann der SHV  2015 sein Budget nicht ausgleichen und ein Abgang von 1 500 000.-€ droht.

Der Sozialhilfeverband Freistadt ist ein per Gesetz eingerichteter Gemeindeverband, dem alle 27 Gemeinden des Bezirkes angehören. Sein Auftrag ist die Sicherstellung sozialer Hilfe, um soziale Notlagen zu vermeiden, zu lindern oder zu beseitigen. 27,5% der Gemeinde-Finanzkraft fließt an den Sozialhilfeverband weiterlesen

DIE KRIEGERIN

28.11.2014, 20:00 Uhr, Gasthaus Wirt in Zellhof

Eintritt frei!

Marisa (Alina Levshin) gehört zur rechtsextremen Szene einer ostdeutschen Kleinstadt. Sie schlägt zu, wenn ihr jemand dumm kommt und hasst Ausländer, Schwarze, Politiker, Juden und die Polizei. In Marisas Augen sind vor allem die Ausländer schuld daran, dass ihr Freund im Knast sitzt und alles um sie herum den Bach runter geht. Als dann auch noch das junge Mädchen Svenja (Jella Haase) zur Clique stößt, ist Marisa alles andere als begeistert. Ihr geht Svenja gehörig auf die Nerven. Nachdem Marisa und ihre Clique mit den zwei jungen Asylbewerbern Jamil (Najebullah Ahmadi) und Rasul (Sayed Ahmad Wasil Mrowat) aneinander geraten, eskaliert der Streit. Ohne es zu ahnen löst Marisa eine Kette von Ereignissen aus, die ihr Leben völlig auf den Kopf stellt. Während Svenja immer tiefer in die rechte Szene rutscht, beginnt Marisa ihre rechtsradikale Einstellung zu überdenken. Aus der Feindschaft wird eine vorsichtige Freundschaft mit einem der Ausländer. Als sie sich dazu entschließt, auszusteigen, ahnt sie noch nicht, dass dies nicht so einfach klappt. Marisa beginnt darum zu kämpfen, sich aus der rechten Szene zu lösen.

 

GOOD BYE, LENIN!

31.10.2014, 20.00 Uhr, Gasthaus Raabmühle

Eintritt frei!

Ost-Berlin, Sommer 1990: Deutschland steht vor der Wiedervereinigung. In irrwitzigem Tempo wird der sozialistische Traum entsorgt. DDR-Produkte verschwinden aus den Regalen, Coca-Cola-Banner schmücken Plattenbauten. Eine Übernahme im Handstreich. Nur für den 21-jährigen Alex geht nichts voran. Kurz vor dem Fall der Mauer fällt seine Mutter Christiane, eine verdiente Aktivistin der Deutschen Demokratischen Republik und Gorbatschow-Anhängerin, ins Koma – und verschläft den Siegeszug des Kapitalismus. Als sie nach acht Monaten die Augen wieder aufschlägt, erwacht sie in einem neuen Land. Sie hat nicht miterlebt, wie West-Autos und Fast-Food-Ketten den Osten überrollen, wie man hastig zusammenwachsen lässt, was zusammen gehört. Lenin ist von seinem Sockel gestiegen. Die Faust zum sozialistischen Gruß gereckt, schwebt er von einem Helikopter baumelnd ein letztes Mal durch die Straßen der Hauptstadt. Good Bye, Lenin! Welcome D-Mark. Erfahren darf sie von alledem nichts: Zu angeschlagen ist ihr schwaches Herz, als dass sie die Aufregung überstehen könnte. Alex ist keine Atempause gegönnt. Um seine Mutter zu schützen, lässt er nun auf 79 Quadratmetern Plattenbau die DDR wieder auferstehen. Schnell stellt er fest, dass dieser Plan schwieriger umzusetzen ist als erwartet …

„Good Bye, Lenin!“ ist ein skurriler Trip in eine Zeit, die noch gar nicht so lange vorbei und doch so fern ist. Regisseur Wolfgang Beckers Szenario ist ebenso absurd wie denkbar. Genau diese Spannung zwischen Satire und Realitätsnähe verleiht dem Film seinen besonderen Charme, zumal es sich der Regisseur nicht nehmen lässt, an beiden Systemen leise, aber dennoch hörbare Kritik zu üben.

 

UBBZ