The Straight Story – Eine wahre Geschichte

Freitag, 31.01.2014, Gasthaus Populorum                           Eintritt frei!

Als der 73jährige Alvin Straight erfährt, dass sein über 500 Kilometer entfernt lebender Bruder Lyle einen Herzinfarkt hatte, tritt er mit einem fahrbaren Rasenmäher die Reise zu ihm an. Die mehrwöchige Tour ist gespickt von Hindernissen und Begegnungen, die Straights Leben verändern. Wenn man eine Kurzzusammenfassung der Handlung von The Straight Story – Eine wahre Geschichte liest, befürchtet man vor allem eines: Langeweile. Aber obwohl das Erzähltempo sehr gemächlich ist und teilweise eine fast schon meditative Ruhe ausstrahlt, ist die Geschichte alles, nur nicht langweilig. Ein umwerfender Richard Farnsworth spielt Alvin Straight, einen dickköpfigen Rentner, der schon zu viel durchgemacht hat um sich um die unwichtigen Dinge des Lebens zu kümmern. Zusammen mit seiner Tochter Rose, dargestellt von Sissy Spacek, wohnt er im verschlafenen Nest Laurens in Iowa, wo ihn eines Tages die Nachricht erreicht, dass sein Bruder, mit dem er seit zehn Jahren im Streit liegt und kein Wort mehr gewechselt hat, einen Herzinfarkt hatte. Wachgerüttelt von dieser Meldung möchte er ihn wieder besuchen um die Differenzen beizulegen. Problem: Bruder Lyle wohnt in einem ganz anderen Staat und Alvin hat weder einen Führerschein, noch Lust auf jemanden angewiesen zu sein um dort hin zu gelangen. Lösung: Ein fahrbarer Rasenmäher muss als außergewöhnliches Transportmittel herhalten.